Neuester Song: Minista - 111 Techno/Beat Mash-Up:
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Krankes Chrome

Endlich - heute ist es so weit:


Und die Antwort war: Nein!

Krankes Grunzen

Eine sehr befriedigende Diagnose für die Schweinegrippepropagandageschädigten:

Giraffe Erguen und Walter

Backup auf USB-Platte mit rsync

rsync -r --size-only --progress --stats /windows/ /dev/sdb1/winbackup


  • -r ___ rekursiv
  • –-size-only ___ nur dann überschreiben, wenn die Dateigröße sich geändert hat
  • –progress ___ Fortschritt anzeigen
  • –stats ___ kranke Statistik nach Kopiervorgang ausgeben
  • /windows/ ___ Quellverzeichnis
  • /dev/sdb1/winbackup ___ Zielverzeichnis

Computerkram vereinfachen: Papier sparen

Der kranke Mainstream spricht Papier: Es tauchen immer mehr Videos auf, in denen mit irgendwelchen kranken Papierschnipseln Sachverhalte erklärt werden. Die armen Regenwälder! Es gibt aber auch eine kranke Alternative


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Internet für kranke Verblödung

Es ist ein ganz natürlicher Vorgang, wenn das Denken aufhört. Schließlich gibt es ja das kranke Internet.

Kann auf einem Brief der Empfänger durchgestrichen und der neue darübergeschrieben werden?
Lautete die lebenswichtige Frage an die allweise Internet-Welt. Nach lebhaften Beteiligungen und Meinungsäußerungen, entschloss sich der Fragesteller, aus all den klugen Ratschlägen eine wahrhaft auf Erkenntnissen basierende Tat folgen zu lassen:
hab einfach drübergeschrieben
Sollte ich vielleicht doch eine weichere Zahnbürste nehmen? Wo finde ich meine Haare? Was passiert wenn ich mit dem Kopf gegen die Wand renne? Warum kann ich überhaupt noch lesen? Und wenn man bei all den endlos weisen Ratschläge aus Foren und Frage-Antwort-Orgien trotzdem nicht mehr weiß als davor, kann man immer noch Mutti Google fragen.

Auslöser: http://www.gutefrage.net/frage/brief-beschriftungsfehler
(Die Zitate wurden redaktionell überarbeitet, damit die Aussagen der deutschen Sprache in etwa ähneln)

Krankes Fußball


Zuerst war das Spielfeld ruhig. Die Stimme des Trainers schwebte über dem gerade gemähten Gras. Die kleinen Männer in grün-weißen und weiß-roten Uniformen spielten friedlich mit dem runden Ball. Der Trainer, der sich als ein Nebentrainer herausstellte, hatte tatsächlich eine angenehme aber deutliche Stimme, die aber zunehmends mehr Hindernisse überwinden musste. Die Spieler häuften sich auf dem Feld, schrien ihre Parole und nach einem nachhallenden Pfiff aus der quietschenden Pfeife des jugendlichen Schiedsrichters fing das Spiel - besser gesagt: das endlose Geschrei - an.


Das hörte sich mehr an, wie eine Stammtischdiskussion über das Senken des Sozialgeldes. War es aber nicht. Es war tatsächlich ein Fußballspiel. Umgeben von schreienden, rauchenden Eltern, die deswegen selbstverständlich um so mehr um die Gesundheit ihrer grünen und weißen Kinder besorgt waren, nahm das Spiel (direkt proportional zum Geräuschpegel) seinen Lauf. Der Ball musste dabei am meisten daran glauben. Mal streichelte er das Gras, mal küsste er die frische Luft oberhalb der Tore. "Zu hoch!", wurde von aufgebrachten und immer noch rauchenden Eltern geschrien, als das Tor um eine halbe Meile verfehlt wurde. Die A-Karte hat leider der Tormann der grünen Grashüpfer gezogen - er verpasste bereits in den ersten Minuten schon ganze drei runde Tore. Aus seiner weißen Eins würde der Trainer so gerne ein großes L machen. "Geh wieder ins Tor! Nicht draußen rumträumen!", maulte ihn der Pseudotrainer an.

Eckball. Die Spieler verteilen sich. Man könnte meinen, es war kurzfristig leiser. Doch der Eckball wurde verpfuscht. Der kaugummikauende Trainer, der sich pflaumenhaft hinter dem Tornetz versteckte, gab weitere Handzeichen. "Darius", "Vitus", "Jona", "Kerim". Ja, auch beim Fußball sind alle Nationlitäten vertreten. Schade nur, dass sich die Eltern nicht so gut mit ihren ballsüchtigen Nachzüglern verstehen. Während die Väter mit verschränkten Armen souverän dem weißen Ball folgten (zumindest nur mit den Augen), beteiligen sich die emanzipierten Mütter lebhaft am hochfrequentierten Geschrei.

Sieht aus wie Halbzeit. Trainer tritt an und mit Armen an der Hüfte erteilt er seinen untergebenen Sklaven weise Ratschläge, die aus seiner Lebenserfahrung sprechen: "Also, passt mal auf: ... Wir erstarren vor Ehrfurcht." Nun passiert etwas Ungewöhnliches: Die Väter wechseln tatsächlich ihre Körperhaltung. Die verschränkten Arme lösen sich aus ihrer verkrampften Stellung und wandern auf direktem Wege in die vorgewärmten Hostentaschen. "Habt doch keine Angst von denen", predigt der Trainer. "Zwei Tore waren einfach katastrophale Fehler von uns". Wo er Recht hat, hat er Recht.

Angenehm für meine Ohren, diese menschlich erträgliche Lautstärke. Nun verlassen die nervtötenden Erwachsenen das Spielfeld. Bei jedem Schritt erhöht sich die Lautstärke der mit Jacken bekleideten Zuschauer. Da taucht doch die Frage auf: Haben die vom kontinuierlichen Schreien keine Halsschmerzen? Wahrscheinlich nicht. Auf meiner Seite hat man nun den Schreiposten ausgetauscht. Dieses Kaliber hat nun kurze Hosen an, einen Zettel in der Hand, hat aber auch verschränkte Arme und schreit genau so laut.

Und wieder ein Tor. Vier zu eins. Nun wundert es mich, wie es überhaupt möglich ist, hinter dem Ball herzurennen, auf mindestens zwei Möchtegern-Trainer zu hören und dabei noch nicht zu vergessen, auf welchen Namen man hören sollte. "Papa, wieviel steht's?", fragt ein knuffiger Fußballer. "Sechs zu null", gibt das Monstrum, das in diesem Augenblick seine zweite Identität als normaler Mensch freigibt, von sich.

So schnell konnte ich nicht tippen: Sieben zu null. Na auf den Segen des Trainers der L-Mannschaft bin ich ja gespannt. Spielerwechsel. Ein Brillenträger wird durch einen Motivierten ausgewechselt. "Habe ich nicht gesagt, du sollst ...", so leitet sich der krähende Trainer bei seinen unendlichen und unendlich nervigen Anweisungen an seine Sklaven ein. "Justus, du bist ja schon wieder rechts!", brüllt der nahezu platzende Schreihals.

Die Zuschauer stehen immer noch dort, wo man sie hingestellt hat. Ich glaube, sie schlagen schon Wurzeln, da die feuchte Witterung dazu einfach optimal ist. Plötzlich bricht lauter Beifall und freudiges Gejubel aus. Was ist passiert? Haben die Männer ihre Hände aus den warmen Hosentaschen raus? Nein, besser: Es steht jetzt tatsächlich sieben zu eins. Nach wenigen Minuten pfeift der Schiedrichter seine letzten Töne. Das Spiel ist aus. Die nun nicht mehr schreiende Menge verlässt gemütlich die abgetretene Wiese. Und ich wette, sie haben doch Halsschmerzen.